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Mittwoch, März 17, 2004

weitere Pressemeldungen zur Chefdirigenten-Position Heinrich Schiff 

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Salzburger Nachrichten vom 16. März 2004
"Kurz gemeldet"

Schiff wird Chef

Heinrich Schiff, Meistercellist aus Gmunden mit Weltgeltung, wird Chefdirigent des WIENER KAMMERORCHESTERs. Montag erläuterte er in Wien seine Vorstellungen für die Zukunft des 1946 gegründeten Ensembles, das er ab 2005 leiten wird. "WIENER Klassik bleibt Basis, aber auch ungewöhnliches Repertoire soll dem Publikum nahe gebracht werden." Sechs bis zehn Programme will Schiff (im SN/Oswald-Bild) pro Saison mit dem Orchester erarbeiten, die Zusammenarbeit mit dem WIENER Konzerthaus soll verstärkt werden. Seine Zusammenarbeit mit der Camerata Salzburg will Schiff "reduzieren". Für das Frühjahr 2006 plant Schiff, mit dem WIENER KAMMERORCHESTER in einem Zyklus alle Beethoven-Symphonien im Konzerthaus aufzuführen, jeweils kombiniert mit einem Stück von Schostakowitsch. Der Bund erhöhte nach Jahren der kontinuierlichen Kürzungen seit 1999 für 2004 die Subventionen des Ensembles, berichtete Geschäftsführer Christian Buchmann.
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Wiener Zeitung vom 16.03.2004

Schiff wird KAMMERORCHESTER-Chef
Starke Signale für glanzvolle Zukunft
Von Edwin Baumgartner

"Ein KAMMERORCHESTER ist kein kleines Symphonieorchester, sondern ein großes Streichquartett", lautet die Leitlinie von Heinrich Schiff. Mit dem WIENER KAMMERORCHESTER wird er ab 2005 diesen Grundsatz einer Musik des Aufeinander-hörens verwirklichen: Schiff konnte für die Chefdirigenten-Position des kleinen aber feinen Klangkörpers gewonnen werden (die "WIENER Zeitung" berichtete). Gestern wurde Schiff in einer Pressekonferenz von KAMMERORCHESTER-Geschäftsführer Christian Buchmann vorgestellt.
Wobei "vorstellen" das falsche Wort sein mag: Schiff ist als Cellist und versierter Dirigent längst im Bewusstsein des Publikums verankert. Als Cellist wird er übrigens nicht kürzer treten: "Genau 50:50" teilte er bisher seine Zeit auf, und so soll es bleiben. Als Chefdirigent wird er mit dem KAMMERORCHESTER mindestens acht bis zehn Wochen arbeiten.
Als Basis des KAMMERORCHESTER-Repertoires will Schiff weiterhin die WIENER Klassik pflegen, aber auch Ausflüge zu "ungewöhnlichen Stücken" unternehmen. So ergänzen etwa in dem für 2006 programmierten Zyklus mit den Beethoven-Symphonien Werke von Dmitri Schostakowitsch die Programme. In der Saison 2004/2005, die Schiff als "Anlauf" bezeichnet, erscheinen mit Wilhelm Killmayer und Colin Matthews weniger bekannte Komponisten im Programm.
Buchmann seinerseits bedankte sich ausdrücklich bei Kulturstaatssekretär Franz Morak, der für das laufende Jahr eine Erhöhung zugesagt hat - auch das führt Buchmann darauf zurück, dass in Heinrich Schiff ein prominenter Dirigent für das WIENER KAMMERORCHESTER gewonnen werden konnte.
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Wienweb.at vom 17.3.2004
KAMMERORCHESTER

Neuer Chef Heinrich Schiff

Das WIENER KAMMERORCHESTER erhält einen neuen Chefdirigent: Heinrich Schiff. Bekannt für seine eigenen Meisterleistungen auf dem Cello wird er ab der Saison 2004/2005 das Orchester leiten.

In den letzten Jahren ist Schiff, geboren in Oberösterreich als Dirigent vor vielen großen Orchestern gestanden: dem Los Angeles Philharmonic, der Philharmonia London, der Dresdner Staatskapelle und den Münchener Philharmonikern. Die erste Saison sieht er noch als "Anlaufaufsaison", da er noch an andere Verträge gebunden ist. Ab Frühjahr 2006 plant Schiff einen Beethooven-Zyklus im Konzerthaus.

Schiff möchte sowohl musikalische Raritäten als auch klassische Musik mit dem KAMMERORCHESTER pflegen. (pr)
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Pressekonferenz - Heinrich Schiff neuer Chefdirigent des Wiener KammerOrchesters ab 2005 

Die Pressekonferenz am Montag, den 15. März 2004 hat Wogen erzeugt in der österreichischen Presselandschaft.
Es sind zwahllose Artikel erschienen, die wir nun nach und nach in der Presseabteilung der website www.kammerorchester.com veröffentlichen werden.

Hier vorab die gesammelten Werke:


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OÖNachrichten vom 12.03.2004
„OÖN ganz kurz“

Radio: Ö1 feiert "30 Jahre Brucknerhaus". Heute ist das Festkonzert (19.30 Uhr) zu hören. Gäste beim Klassik-Treffpunkt (Sa., 10.05 Uhr): Wolfgang Winkler, Balduin Sulzer, Johannes Deutsch.

Ab 2005 soll der Weltklasse-Cellist Heinrich Schiff das Wiener KammerOrchester als Chefdirigent leiten. Schiff wurde 1951 in Gmunden geboren.


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OÖNachrichten vom 12.03.2004
Heinrich Schiff wird Chef des KammerOrchesters

Seit Jahren besteht zwischen dem 1946 gegründeten Wiener KammerOrchester und dem oberösterreichischen Weltklasse-Cellisten und Dirigenten Heinrich Schiff eine Zusammenarbeit. Ab 2005 soll nun Schiff die Position des Chefdirigenten des Orchesters übernehmen. Mit Schiff sind bereits Tourneen in Europa, den USA und Japan geplant. Ein Zyklus mit sämtlichen Beethoven-Symphonien wurde mit dem Wiener Konzerthaus für 2006 vereinbart.

Heinrich Schiff wurde am 18.November 1951 in Gmunden geboren. 1971 debütierte er als Cellist in Wien und London. In der Folge musizierte er sich in wenigen Jahren in die Weltspitze der Cellisten. Er spielt das berühmte Stradivari-Cello "The Mara". Ab 1986 begann er auch zu dirigieren. Seither leitete er als Chef und Gastdirigent viele internationale Orchester und brachte eine Vielzahl von musikalischen Werken zur Uraufführung.

Als Chef des Kammerorchesters folgte er Philippe Entremont, Ernst Kovacic und Christoph Eberle.


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ORF.AT am 14.3.2004

WIENER KAMMERORCHESTER: Schiff neuer Chefdirigent

Das Wiener KammerOrchester bekommt ab 2005 mit Heinrich Schiff einen neuen Chefdirigenten. Wie das 1946 gegründete Orchester heute mitteilte, seien mit Schiff Tourneen in Europa, USA und Japan geplant.

Für 2006 sei mit dem Wiener Konzerthaus ein Zyklus mit allen Beethoven Symphonien vereinbart worden. Der 1951 in Gmunden geborene Schiff debütierte 1971 in Wien und in London als Cellist. In der Folge musizierte er sich in wenigen Jahren in die Weltspitze der Cellisten. Er spielt das berühmte Stradivari-Cello „The Mara“.

Vom Cellisten zum Dirigenten

1986 begann Schiff auch zu dirigieren, leitete seither als Chef- und Gastdirigent eine Vielzahl internationaler Orchester und brachte zahllose musikalische Werke zur Uraufführung.

Seit Jahren arbeitet er auch mit dem Wiener KammerOrchester zusammen. Die letzten Chefdirigenten des Wiener KammerOrchesters waren Philippe Entremont (Ehrendirigent auf Lebenszeit), Ernst Kovacic und Christoph Eberle.


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ORF.AT am 15.3.2004

Chefdirigent aus Gmunden
Der gebürtige Oberösterreicher Heinrich Schiff wird ab kommendem Jahr das WIENER KAMMERORCHESTER leiten.

WIENER Klassik bleibe die Basis, aber auch ungewöhnliches Repertoire werde dem Publikum nahe gebracht, so der Cellist und Dirigent über seine Vorstellungen für die Zukunft des WIENER KAMMERORCHESTERs.

Heinrich Schiff wurde 1951 in Gmunden geboren, debüttierte 1971 in Wien und in London und spielte sich in wenigen Jahren bis zur Weltspitze der Cellisten. 1986 begann Schiff zu dirigieren und leitete seither als Chef- und Gastdirigent eine Vielzahl internationaler Orchester.


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Der Standard vom 15.3.2004

Heinrich Schiff Orchesterchef
Neuer Chefdirigent des WIENER KAMMERORCHESTERs

Wien - Der neue Chefdirigent des WIENER KAMMERORCHESTERs, der oberösterreichische Cellist und Dirigent Heinrich Schiff, will sich in seiner neuen Funktion der WIENER Klassik, aber auch Raritäten widmen: Jedoch erst nach der "Anlaufsaison" 2004/2005 will er seine Tätigkeit im vollen Umfang aufnehmen, da er durch alte Verträge gebunden ist. Für das Frühjahr 2006 plant Schiff, mit dem KAMMERORCHESTER in einem Zyklus alle Beethoven-Symphonien im Konzerthaus aufzuführen. (APA)


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(Die Presse) 16.03.2004
WKO: NEUES FLAGG-SCHIFF

Heinrich Schiff, Dirigent und Cellist, wird ab 2005 Leiter des WIENER KAMMERORCHESTERs: "Ich werde keine Bilderstürmerei betreiben, Basis unseres Repertoires bleibt die WIENER Klassik. Dazu werden wir zeitgenössische Musik, englisches, französisches Repertoire spielen."

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